Backofen putzen: 7 Hausmittel, um Schmutz zu entfernen

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Ein Backofen ist schon etwas Schönes, schließlich kann man darin Kuchen backen oder leckere Aufläufe zaubern. Was aber gar nicht schön ist, ist das anschließende Putzen des Backofens. Da kommt es schon einmal vor, dass man die Reinigung immer wieder aufschiebt. Wenn man sich dann irgendwann doch dem Backofen erbarmt, bekommt man eingebrannte Essensreste oftmals nur noch schwer entfernt. Nur gut, dass es im Internet Foren gibt, die sich mit genau dieser Problematik beschäftigen. Und noch besser: Wir haben die besten Antworten der Foren-Nutzer gesammelt.

Inspirationen gesucht? Hier findest du bewährte Hausmittel und mehr. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Hast also auch du einen schmutzverkrusteten Backofen, dann gibt es im Folgenden hilfreiche Lösungsvorschläge für dich.

1. Backofenreiniger

Die offensichtlichste Antwort: Spezielle Reinigungsmittel für den Backofen. Diese lässt man für gewöhnlich zwischen einer halben und 24 Stunden einwirken und wischt sie im besten Fall mitsamt des Drecks danach weg. Unter den Tipps waren aber beispielsweise auch Allzweckreiniger wie Oranex oder KfZ-Kaltreiniger.

Hinweis: Alle diese Mittel bergen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ein gewisses Gesundheitsrisiko. Einige Hersteller raten beispielsweise dazu, dass man den Backofen nach dem Reinigen 24 Stunden nicht nutzen solle, damit die chemischen Gase vollständig „verfliegen“. Außerdem sollten bei der Verwendung einiger Produkte dringend Handschuhe getragen werden.

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2. Waschsoda

Bei unseren Großeltern gehörte Waschsoda als Reinigungsmittel zum normalen Hausstand dazu. Heute wird es nur noch selten eingesetzt. Nach Meinung einiger Foren-Nutzer sollte sich dies jedoch wieder ändern. Denn Waschsoda ist fettlösend und kann daher prima für die Reinigung des Backofens verwendet werden. Schon 2 EL Waschsoda aufgelöst in 500 ml Wasser genügen zur Reinigung.

Hinweis: Auch beim Putzen mit Waschsoda sollte man Handschuhe tragen. Waschsoda ist zwar nicht ätzend, jedoch kann es die Haut austrocknen oder reizen.

3. Edelstahl-Topfreiniger

Auch das Putzutensil ist für ein zufriedenstellendes Putzergebnis entscheidend. So schwören viele auf Edelstahlschwämme oder sogenannte „Ako Pads“. Letztere enthalten schon etwas Reinigungsmittel, welches in Verbindung mit Wasser freigesetzt wird.

Hinweis: Bei den Schwämmen sollte man darauf achten, dass sie das Material des Backofens nicht zerkratzen oder die Beschichtung entfernen.

©Pixabay/zimt2003

4. Natürliche Putzmittel

Wer für die eigene Gesundheit und Umwelt schonender putzen möchte, der findet in den Foren auch den ein oder anderen Tipp zur natürlichen Reinigung des Backofens. Die vier häufigsten Tipps mit Hausmitteln, die man bereits zu Hause hat, sind:

Essig

Um hartnäckigen Schmutz aus allen Bereichen des Ofens zu entfernen, sollte man in einer hitzebeständigen Schüssel Essig und Wasser im Verhältnis 1:2 mischen und das Ganze im Ofen erhitzen. Durch das Erhitzen entsteht ein reinigender Dampf, sodass man die betroffenen Stellen danach nur noch mit einem Lappen abwischen muss.

Aufhellende Zahnpasta

Positive Erfahrungen haben einige Personen auch mit zahnaufhellenden Zahnpasten gemacht. Mit einer nicht benötigten Zahnbürste eingearbeitet, entfernt die Paste schonend, aber wirksam hartnäckigen Schmutz aus dem Backofen.

dirty oven

Salz und Spülmittel/Backpulver

Ebenfalls beliebt sind selbst gemachte Pasten aus Salz mit Spülmittel bzw. Salz mit Backpulver und etwas Wasser. Diese Pasten trägt man auf die schmutzigen Stellen auf und lässt sie ähnlich wie die chemischen Backofenreiniger einwirken. Für einen intensiveren Effekt erwärmt man den Ofen dabei zusätzlich auf etwa 50 °C. Nach der Einwirkzeit wischt man mithilfe eines nassen Schwamms die Paste inklusive Schmutz ab.

Rasierschaum

Neben Zahnpasta stolpert man in den Foren-Tipps auch immer wieder über Rasierschaum als Fleckenentferner. Aufgetragen und eingewirkt entfernt er verkrustete Essensreste. Je nach Verschmutzungsgrad muss man hierbei jedoch noch einen Edelstahlschwamm hinzuziehen.

Zusatztipp: Pyrolyse-Öfen

Möchte man das lästige Putzen (fast) gänzlich vermeiden, kann man in einen Backofen mit Selbstreinigungsprogramm investieren. Bei der sogenannten Pyrolyse reinigt sich der Backofen fast von allein, indem er sich auf bis zu 500 °C erhitzt und damit den Schmutz innerhalb von 1 bis 3 Stunden zu einem Ascherest verkohlt. Diesen wischt man dann mit einem Tuch weg. Das Verfahren ist allerdings ein Energiefresser. Backöfen mit Katalyse-Funktion („EcoClean“) sind energiesparender, allerdings auch nicht ganz so wirksam wie Pyrolyse-Öfen.

August 16, 2017

Toll, wie viele Methoden es gibt, um das unliebsame Haushaltsproblem zu lösen. So ist für jeden etwas dabei. Welche Methode wendest du am liebsten an, um deinen Backofen sauber zu bekommen?

Quellen: chipseniorenportal, chefkochreinigungsforum, küchenforum, ndr

Vorschaubild: ©Pinterest/eHow

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